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Beschreibung

Lymphkompetenzzentrum

Bei einer angeborenen Schwäche oder einer Schädigung (durch Operation oder Verletzung) des Lymphsystems kann es zu einem unvollständigen Abtransport der Lymphe kommen, in deren Folge sich ein Lymphödem bildet. Der Volksmund spricht in dem Zusammenhang gerne von „Wasser in den Beinen“. Die moderne Form der Lymphödembehandlung besteht im wesentlichen aus der komplexen physikalischen Entstauungstherapie. In der ersten Phase (auch Entstauungsphase genannt), reduziert der Lymphtherapeut mit seiner speziellen Massagetechnik das Ödem in den betroffenen Extremitäten. Im Anschluss an die Lymphdrainage wird das Bein oder der Arm kompressionsbandagiert. Damit wird eine Reödematisierung verhindert. Dies erfolgt mit einer besonderen Technik und speziellen Bandagen, welche eine hohe Rückstellkraft haben.  Diese Bandagen werden auch Kurzzugbinden genannt. Die physikalische Eigenschaften von Langzugbinden sind für die Therapie nicht geeignet. Dem Laien kann man dies am Beispiel der Stellkraft von Gummiringen wie man sie im Büro verwendet (lang dehnbar, Langzug) und Gummiringe  von Einmachgläsern (wenig dehnbar, Kurzzug) erklären.
In der zweiten Phase der Therapie, auch Erhaltungsphase genannt, wird die Kompressionsbandagierung durch eine dauerhafte maßangefertigte Kompressionsbestrumpfung ersetzt. Diese Bestrumpfung muss die gleichen Materialeigenschaften haben , wie eine Kurzzugbinde. Dies wird mit sog. flachgestrickten Bestrumpfungen erreicht.  

Enge Kooperation mit zahlreichen Fachkliniken

Durch die enge Kooperation mit zahlreichen Fachkliniken für Ödemerkrankungen haben wir zudem zahlreiche Produkte entwickelt, die heute in der Lymphtherapie Standard sind. So verfügen wir über die notwendige Erfahrung und Expertise, um unsere Patienten in der Therapie lebenslang zu begleiten.

Ganzheitlich kombinierter Ansatz als Schlüssel zum Erfolg

Nach Abschluss einer ambulanten oder stationären Entstauungsbehandlung ist die passende Bestrumpfung daher eine Grundvoraussetzung für den bleibenden Erfolg der vorangegangenen Therapie.

Unser Sanitätshaus gilt bundesweit seit den 70er Jahren als Spezialist und Pionier bei der Versorgung von lymphologischen Kompressionsbestrumpfungen.

Venenzentrum

Erste Anzeichen einer Venenerkrankung sind die bläulichen Blutgefäße, auch Varizen genannt,  welche an den Kniekehlen, Unterschenkeln und Knöcheln sichtbar werden.
Eine Krampfader ist eine erweiterte, oftmals  geschlängelte Vene in der Haut und im Unterhautfettgewebe. In diesen Venen funktionieren die Venenklappen nicht mehr, welche dafür sorgen, dass das Blut durch die Schwerkraft nicht in die Beine versackt. Bei defekten Venenklappen kann das Blut im Stehen oder Sitzen nicht mehr rasch genug zum Herzen zurücktransportiert werden. Es kommt zum sogenannten „Venenstau“.  Ca. 14 Prozent der erwachsenen Bevölkerung leiden daran.

Weitere typische Symptome sind  
· schwere Beine
· nächtliche Wadenkrämpfe
· Hautverfärbungen, oftmals „rostig“ oder rötlich

Bei schwerer Ausprägung kommt es zu einer Unterversorgung des Gewebes und im Verlauf zu offenen, oft schlecht heilenden Wunden.
Mit einer Veränderung der Lebensgewohnheiten – in erster Linie mehr Bewegung, eine gesunde Ernährung und Reduzierung von Übergewicht - kann eine Verschlechterung zumindest gebremst werden.
Um die das Venensystem zu entlasten, sollten Sie Kompressionsstrümpfe tragen. Hierdurch wird von außen Druck auf die nachgebenden Venen ausgeübt und so verhindert, dass das Blut weiter versackt.
In unseren Sanitätsfachgeschäften beraten wir Sie gerne über unsere große Auswahl  verschiedener modischer Kompressionsbestrumpfungen.


 
 
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